DAMHIRSCH (DAMA DAMA)

Der Damhirsch war dereinst auch in Ungarn einheimisch, aber er ist in der Eiszeit ausgestorben, und ist wegen der Wiederansiedlung in Ungarn da und hat sich sehr gut and die Naturgegebenheiten angepasst.

Ungarische Verbreitung:

Bestände in großen Nummern leben in der Gegend von Gyulaj, im Oberen Theißgebiet, und im Komitat von Békés und Somogy. Am besten mag er die mit Landwirtschaftsfeldern geteilten Laubwaldflecken der Flachländer und sachten Hügeln. Vom feinsten ist der Damhirsch von Gyulaj, was mehrere Weltrekorde produziert hat und während den Jahrhunderten ein Begriff wurde. In den letzten Jahren entwickelte ein Dambestand sich in der Gegend von Guth, der auch auf Weltrekorde stolz sein kann.

Die Trophäe ist das schaufelförmige Geweih der Hirsche, welches sie jedes Jahr wechseln. Wegen seiner besonderen Form ist es eine sehr beliebte Trophäe. Fünf von den Zehn ersten Hirschen der Weltrangliste wurden in Ungarn erlegt. Die ersten zwei der derzeitigen Weltrangliste wurden auch in Ungarn, in Guth zur Strecke gebracht.

Die Jagdsaison des Damhirsches:

Auf dem Damhirsch wird vorwiegend in Oktober während der Brunft gejagt. Sein Ruf ist derzeit sehr typisch, schnaubenartig. Der Hirsch gräbt ein Brunftbett, und wartet da auf die Tiere. Die Eigenart dieser Wildart ist, dass die Tiere auswählen, mit welchem Hirsch sie begattet werden möchten. Die Dominanzkämpfe zwischen den Hirschen laufen für die besten Plätze des Brunftgebietes. Die Hirsche mit weniger Begabung werden nach der Brunft von November bis Februar gejagt.

Jagdarten:

Die schönste Art Damhirsch zu jagen ist die Pirsch und die Pirschfahrt. Während der Brunft sind die Damhirsche den ganzen Tag aktiv, so gibt es eine gute Chance auf die erregten Hirsche zu jagen. Die Hirsche mit weniger Begabung und die Damtiere werden meist nach der Brunft gejagt. Viele ungarische Wildgatter beschäftigen sich mir Damhirschen um ihre Jagdmöglichkeiten zu erweitern.

Internationale Punktur:

160,00 – 169,99

Bronze

170,00 – 179,99

Silber

von 180,00

Gold

Jagdsaison:

Reifer Damhirsch

1. Oktober – 30. November

Damhirsch:

1. Oktober – Februars letzter Tag

Damtier, Schmaltier

1. Oktober – 31. Januar

Kalb

1. Oktober - Februars letzter Tag

MUFFLON (OVIS MUSIMON)

Diese in Ungarn nicht einheimische Wildart stammt von den Inseln von Korsika und Sardinien und wurde von dort nach Europa eingesiedelt. Die ersten Tiere wurden in den Karpatenbecken in 1868 in Gyimes, Nyitra Komitat eingesiedelt. Von hier ist es auf das Gebiet des heutigen Ungarns gekommen, nach Füzérradvány in 1901. Sie kommen praktisch überall in der Mittelgebirgenregion des Landes vor.

Ungarische Verbreitung:

Nach der Einsiedlung sind seine wichtigsten Verbreitungsgebiete in Ungarn die Mátra, das Buda-Gebirge, die Börzsöny, die Bükk, die Pilis und die Vértes, sowie das Zemplén-Gebirge. Die Höhe unserer Mittelgebirgen sind optimal für den Mufflon. Er mag gebundene, steinige Böden und ältere Wälder, wo er während dem weiden weit sehen kann. Er mag meistens Laubwälder, aber es ist auch wichtig, dass er immer trockene, steinige Böden findet um seine Schalen zu wetzen.

Da er in Gebirgen lebt, muss man gute Ausdauer haben um auf ihn zu jagen.

Die Trophäe ist der ständig wachsender Horn der Widder, die sogenannte Schnecke, wessen Länge sogar 100 cm und der Gurt manchmal 24 cm erreichen kann. Auf der Schnecke kann man die Jahre wegen dem Sektionswachstum erkennen; zwischen den Jahresringen sind Riffel zu finden. Deswegen kann man das Alter des Widders bestimmen.

Die Jagdsaison des Mufflons:

die Jagdsaison fängt am 1. September an. Die Brunft dauert von Mitte Oktober bis Ende Dezember. Es ist ein großes Erlebnis den auserwählten Widder während der Brunft zu erlegen.

Jagdart:

Die öfterste Jagdart auf Mufflon ist die Pirsch. Die Pirschfahrt ergibt nur selten und nur in geeigneten Gebieten Erfolg. Seine Jagd von dem Hochsitz kann auf Wildackern erfolgreich sein. Neben dem Wildschwein kommt auch diese Wildart in unseren Wildgattern oft vor.

Internationale Punktur:

185,00 – 194,99

Bronze

195,00 – 204,99

Silber

von 205,00

Gold

Jagdsaison:

Mufflonwidder:

1. September – Februars letzter Tag

Schaf, Schaflamm:    

1. September – 31. Januar

Lamm:        

1.September - Februars letzter Tag

ROTHIRSCH (CERVUS ELAPHUS)

Der Rothirsch ist die wichtigste Hochwildart Ungarns. In Zahlen sind auch die Bestände in Westeuropa bedeutend, aber die Qualität ist von den Beständen Mitteleuropas repräsentiert mit Ungarn an der Spitze.

Ungarische Verbreitung:

Der bedeutendste und in einem der Beste Rothirschbestand des Landes lebt in Südtransdanubien, in den Komitaten von Zala, Somogy und Baranya. Die Hirsche in West- und Nordtransdanubien, sowie im Nördlichen Mittelgebirge sind von mittlerer Qualität. Die hervorragende Qualität ist dem optimalen Lebensraum des Hirsches und der bewussten Wildwirtschaft zu verdanken. Der Hirsch mag die Eichenwälder, Auen- und Hochwälder, sowie Robinienwälder mit entsprechender Strauchschischt, die durch Landwirtschaftsgebieten unterbrochen sind, wo er gleichzeitig genügend Verstecke und Ernährungsorte findet.

Seine Trophäe ist das Geweih, welches die Hirsche jedes Jahr wechseln. Fünf von den ersten zehn Hirschen der Weltrangliste wurden in Ungarn erlegt.

Jagdsaison des Rothirsches:

Rothirsche werden meistens während der Paarungszeit, der Brunft gejagt, die Jagdsaison fängt 1. September an. In den Komitaten von Südtransdanubien fängt sie schon allgemein Ende August an, aber im Nördlichen Mittelgebirge nur nach der ersten Woche von September, aber sie dauert natürlich dementsprechend auch bis Ende September. Derzeit ändert sich das vorsichtige Verhalten der Hirsche und man kann sie mit Hilfe des Hirschrufes annähern. Nach dem Ende der Brunft fängt das Jagen der Ausschusshirsche an, was bis Ende Januar dauert. Die Hirsche mit weniger Begabung und das Kahlwild kommt meistens derzeit auf die Strecke. Rottiere, Schmaltiere und Kälber können auch während der Riegeljagden im Winter erlegt werden. In Ungarn ist die Quote der Medallientrophäen abhängig von den Abschüssen zwischen 30-35%.

Jagdarten:

Auf Rothirsch kann von dem Hochsitz, oder auch mit der Pirsch oder Pirschfahrt gemischt jagen. Meistens sind die frühen Morgenstunden oder die Abendstunden für das sehr beliebte pirschen geeignet.

Internationale Punktur:

170,00 - 189,99

Bronze

190,00 - 209,99

Silber

von 210,00

Gold

Jagdsaison:

Reifer Hirsch:

1. September – 31. Oktober

Rothirsch:

1. September – 31. Januar

Rottier, Schmaltier:

1. September - 31. Januar

Kalb

1. September – Februars letzter Tag

WILDSCHWEIN (SUS SCROFA)

Der einzige Mitglied der Familie der Schweine in Europa ist der auch in Ungarn befindlicher Wildschwein, was in Europa, Asien und Nordafrika einheimisch ist, aber er wurde auch in Nord- und Südamerika eingesiedelt.

Ungarische Verbreitung:

Die in größter Zahl in Ungarn vorkommende Wildart lebt meistens in Transdanubien und im Nördlichen Mittelgebirge, aber sie ist schon auch auf der Tiefebene in immer größeren Zahlen da. Sein Lebensraum sind meistens die Laubwälder mit großräumigem Unterwuchs, Nassen Böden, Mooren und Sümpfen. Er ist auch in Nadelwäldern, Gebüschen und Uferschilfen zu finden. Zur Zeit verursacht sein immer häufigeres Auftauchen in den Wohngebieten zunehmende Probleme. In der Vegetationszeit ist sein Tagesruheplatz oft in den großen Mais- und Sonnenblumenfeldern, und wenn er dort auch Wasser findet, dann verlässt sie ihn bis zur Ernte überhaupt nicht. Nach dem Regen sucht er auch die Wiesen und Felder auf, wo er nach Weichtieren tüftelt.

Die Trophäe des Wildschweins sind die überentwickelten Waffen, also seine Eckzähne. Zwei von den Ersten Fünf Keilern der Weltrangliste wurden in Ungarn erlegt, sowie der Derzeitige Weltrekord, was in Budakeszi zur Strecke gebracht wurde.

Seine Jagd:

Bei Einzeljagden ist die Hochsitzjagd am häufigsten, was bei Mondlicht im frisch gefallenem Schnee am schönsten ist. Die Fährtenjagd ist eine recht seltene, sehr schwierige und unvergessliche Jagdart, wo man den ruhenden Keiler versucht auf seinen Tagesrastplatz den frischen Morgenspuren folgend zu überraschen. Der außerordentlicher Gehör- und Geruchsinn des Wildschweins ist von hoher Intelligenz begleitet, so verspricht er eine besonders interessante Jagd für alle Jäger.

Der Höhepunkt der Wildschweinjagd ist der Trieb. Das designierte Gebiet wird von zahlreichen Treibern und Hunden durchsucht, die Jagd wird meistens für 20-25 Jäger organisiert. Die beliebte Jagdart der kleineren Gruppen ist die Riegeljagd. Hier kann man in einigen Revieren neben Schwarzwild auch Rot- und Damtiere, Schmaltiere und Kälber erlegen. Diese Jagd wird auf mehreren kleineren Gebieten mit wenigen Jägern ohne Hunde veranstaltet.

Schwarzwildtreibjagden werden auch öfters in Wildgattern organisiert, wo die Strecke sogar auch 80-100 Stück erreichen kann.

Internationale Punktur:

110,00 – 114,99

Bronze

115,00 – 119,99

Silber

von 120,00  

Gold

Jagdsaison:

Der Wildschwein kann dem ganzen Jahr lang erlegt werden.